Lebensmittel

So sieht es aus.

Die Lebensmittelbranche verändert sich in einer bisher ungeahnten Art und Weise. Anfangs waren die Hersteller noch eher zögerlich und verwiesen auf Maschinenbauer und diskrete Einzelfertiger, wenn es um die Digitalisierung ging. Mittlerweile ist diese Skepsis weitestgehend gewichen. Kundenindividuelle Verpackungen sind trendy – und vor kurzem eröffnete in London das erste Restaurant mit 3D-Druckern für die additive Lebensmittelherstellung. Dies zeigt, wie eng Lebensmittelbranche und Digitalisierung mittlerweile einhergehen.

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So wird es aussehen.

Internet der Dinge (IoT) – das Maß aller Dinge? Möglicherweise bereits bald. Hier gilt: Die damit verbundene Flexibilisierung beziehungsweise Modularisierung der Fertigung auf kleinste Einheiten erfordert höchste Datenverfügbarkeit.

Die Lebensmittelindustrie ist geradezu gezwungen, den digitalen Wandel voranzutreiben, wenn sie neue Felder erschließen will. IT 4.0 unterstützt das Kundenspezifische B2C Geschäft. Im Vorfeld der Digitalisierung ist es wichtig, beispielsweise auch die Rezepturentwicklung und die Qualitätssicherung softwaregestützt zu betreiben, um innovative Food-Produkte schnell an den Markt zu bringen. Der Fertigungsstand, die Materialverfügbarkeit, die Anlagenauslastung, QM-Daten und vieles mehr müssen auf Knopfdruck parat sein.

Moderne Softwarelösung für die Prozessindustrie sollten alle Daten zu den Rohstoffen und deren Herkunft jederzeit einseh- und nachverfolgbar machen – Stichwort Chargenrückverfolgbarkeit.

 

“Ein PLM (Produktlebenszyklus) zum Beispiel, sukzessive die damit verbundene Rezepturentwicklung, sollte so flexibel sein, dass sich neue Rezepte durch Abwandlung bereits vorhandener entwickeln lassen. Hier sind Funktionen wie Massenänderung oder einfaches Kopieren von Rezepten von Vorteil. Eine weitere Arbeitserleichterung ergibt sich, wenn Etikettendaten via Kommunikationsschnittstelle direkt ans Marketing beziehungsweise den Verpackungshersteller verschickt werden können. Eine Statusänderung sorgt dafür, dass aus einem Neurezept automatisch die Produktionsstückliste generiert wird. Wer als Food-Produzent additive Fertigungsverfahren einführt, der wird seine Produktion flexibel gestalten und modular aufbauen.

 

Eine Großbäckerei beispielsweise wird sich keinen überdimensionierten 3D-Drucker für die Herstellung von Teiglingen in die Prozessanlage stellen, sondern eine Reihe paralleler, kleinerer Prozesseinheiten aufbauen. Diese lassen sich flexibler bestücken und schneller umrüsten, was enorm wichtig ist für kleinste Losgrößen. So könnte selbst der Großbäcker einem Kunden jeden Tag seine persönliche Semmel herstellen und in den Laden liefern” ist hier die Einschätzung eines Branchenkenners.

Herausforderungen

Wie ist also umzugehen mit komplexen Herausforderungen wie integrierter Rezeptentwicklung, individualisierter Fertigung sowie Transparenz bei Material- und Prozesskosten? Gerade für mittelständische Lebensmittelproduzenten ist das eine Herausforderung. Wir unterstützen Sie gerne bei der Lösung komplexer Probleme.